Im Jahre 1750, in einer kleinen Stadt irgendwo im spanischen Navarra, fällt Schwester Águeda, die Mutter Oberin des örtlichen Nonnenklosters, während einer Messe in religiöse Ekstase und weint blutige Tränen vor einer ergriffenen Menschenmenge. Kurz darauf verschlägt es zwei junge Novizinnen hinter die heiligen Mauern dieses Ortes - und während Lucía schnell von der charismatischen Klostervorsteherin fasziniert ist, rebelliert alles in Ana Maria gegen die Düsternis des Konvents. Die Ankunft der beiden Mädchen bringt schon bald das fragile Gleichgewicht der klösterlichen Gemeinschaft ins Wanken, denn hinter der bedrückenden täglichen Routine aus Glauben, Sühne und Erlösung lauert schon lange eine finstere Macht, die auf ihre Befreiung hofft