Auf der überlasteten Schlaganfallstation eines Krankenhauses beginnt der Tag für die erfahrene Neurologin Alexandra wie so viele zuvor: zu wenig Personal, zu viele Entscheidungen, ein ständiger Kampf gegen die Uhr. Alexandra arbeitet schnell, präzise, routiniert eine Ärztin, die gelernt hat, im Ausnahmezustand zu funktionieren. Als der 18-jährige Oliver mit seiner Mutter Camilla die Station betritt, stuft Alexandra seine Symptome als harmlos ein, eine Kollegin äußert leise Zweifel. Oliver wird nach Hause geschickt, doch kurze Zeit später bricht er zusammen
Bewegendes, mitreißendes und mehrfach preisgekröntes Spielfilmdebüt der jungen dänischen Schauspielerin/Filmemacherin Zinnini Elkington.
Der Film beschreibt das kaum beachtete Second-Victim-Syndrom: Den seelischen Preis, den medizinisches Personal zahlt, wenn bei Behandlungen Fehler unterlaufen.